GENFERSEEREGION

Ungebrochenes Wachstum des Stellenangebots in der Genferseeregion: +20%

Zürich, 05. Juli 2018 – In der Genferseeregion schreiben die Unternehmen im ersten Quartal 2018 deutlich mehr Stellen aus als im entsprechenden Quartal des Vorjahres. Die Zunahme in der Genferseeregion liegt mit 20 Prozent deutlich über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. Damit hält der Aufschwung an, der in der Region zu Beginn des Jahres 2016 einsetzte. Dies zeigt die wissenschaftlich fundierte Erhebung des Adecco Group Swiss Job Market Index der Universität Zürich.

Der Adecco Group Swiss Job Market Index liegt im zweiten Quartal 2018 um 6 Prozent höher als noch im Sommer des letzten Jahres. Im Vergleich zum letzten Quartal steigt der Index um 2 Prozent. Um saisonale Effekte bereinigt steigt er gegenüber dem Vorquartal gar um 6 Prozent. Der schon seit über einem Jahr zu beobachtende Anstieg überrascht vor dem Hintergrund der positiven konjunkturellen Entwicklung der Schweiz nicht. Nicole Burth, CEO der Adecco Group Schweiz, fügt an: «Die aktuell sehr positive Wirtschaftslage spiegelt sich auch im Rekrutierungsverhalten der Unternehmen. Sie suchen momentan intensiv nach neuem Personal. Bewahrheiten sich zudem die positiven Konjunkturprognosen, ist auch weiterhin mit einem Anstieg der Vakanzen zu rechnen.»

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Im Vergleich zu den anderen Grossregionen der Schweiz ist die Anzahl der Stellenanzeigen in der Genferseeregion innerhalb eines Jahres am stärksten gewachsen. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahrs sind die Stelleninserate in der Genferseeregion um 20 Prozent gestiegen. Auch gegenüber dem Vorquartal hat sich die Personalnachfrage nochmals erhöht (+7%). «Die positive Entwicklung der Genferseeregion setzt sich auf hohem Niveau kontinuierlich fort. Der Stellenmarkt in der Region erlebt zurzeit ein Hoch», kommentiert Jan Müller vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz. Eine positive Tendenz ist in vielen Berufsgruppen festzustellen, allerdings ist sie je nach Berufsbereichen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Aufschwung auf der ganzen Linie

In der Genferseeregion sticht die Nachfrage in den Berufen der Industrie und des Baus mit einer starken Zunahme von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich hervor. Ein Grossteil dieses Anstiegs geht dabei auf eine erhöhte Personalnachfrage im Bereich der Industrie (insb. in der Metall- und Maschinenbauindustrie) zurück. «Nachdem die Entwicklung des Stellenmarkts in dieser Berufsgruppe verglichen mit anderen Berufsgruppen in den letzten Jahren weniger dynamisch verlaufen ist, ist nun auch in Industrie und Bau ein bemerkenswerter Anstieg zu verzeichnen. Der Aufschwung im Export scheint die Industrie wohl wieder zuversichtlich gestimmt zu haben, sodass vermehrt Stellen geschaffen werden», fügt Jan Müller an.

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Analog zur gesamtschweizerischen Entwicklung lässt sich auch in der Genferseeregion eine erhöhte Personalnachfrage in den Berufen der Technik und der Informatik beobachten (+34%), wobei vor allem Berufe der Informatik stärker nachgefragt werden. Parallel dazu steigt die Zahl der Stelleninserate in den Berufen der persönlichen und sozialen Dienstleistungen (+23%), wobei die Zahl der Stelleninserate vor allem in den Gesundheitsberufen angestiegen ist. Aber auch in den Berufen der Unternehmensdienstleistungen schreiben die Unternehmen mit einem Plus von 11 Prozent wesentlich mehr Stellen aus als noch im Sommer des letzten Jahres. Auch gegenüber dem Vorquartal, das bereits von einer hohen Zahl an Stellenanzeigen geprägt war, zeigt sich in der Region in den meisten Berufsgruppen nochmals ein Anstieg. «Es ist anzunehmen, dass die positive wirtschaftliche Entwicklung in einigen Berufsbereichen im Sinne eines Synergieeffektes auch zu einer verstärkten Nachfrage in anderen Bereichen führt und so verschiedene Branchen gegenseitig voneinander profitieren. Dies führt dazu, dass in vielen Berufsgruppen neue Stellen geschaffen werden können», ergänzt Müller.

Note regarding data collection: Optimisation

Based on revisions to the Adecco Group Job Market Index for the second quarter of 2018, some of the figures listed in this media release differ slightly from the figures published earlier. The revisions serve to align the index with a constantly changing job market. They pertain above all to the regional allocation of advertisements, the allocation of individual job titles to job groups, and the multiple publication of job advertisements. The revisions are intended to optimise the index, and therefore do not render the earlier published figures invalid in any way.”